Risiko- und Einflussfaktoren

Risiko- und Einflussfaktoren

Eine chronische Krankheit wie Morbus Crohn verändert das Leben der Betroffenen. Gerade im Zusammenhang mit der entzündlichen Darmerkrankung können Änderungen des Lebensstils starke Auswirkungen auf den Gesundheitszustand und das Wohlbefinden haben.

Folgende Faktoren können sich auf Morbus Crohn auswirken:

Seelisches Wohlbefinden: Psychische Faktoren wie Stress sind zwar keine direkten Ursachen für die Entstehung von Morbus Crohn, wirken sich dennoch auf die Erkrankung aus. Einige Studien weisen beispielsweise darauf hin, dass Patienten nach starken Stressphasen oder emotionaler Belastung eine Schubphase erleben. Es gilt daher nicht nur auf die körperliche Gesundheit zu achten, sondern vor allem auch auf Seele, Psyche und Wohlbefinden.

Rauchen: Ärzte und Wissenschaftler raten bei Morbus Crohn eindringlich vom Rauchen ab, da es den Krankheitsverlauf verschlimmern kann.

Ernährung: Eine spezielle Diät bei Morbus Crohn gibt es nicht. Erlaubt ist, was der Körper gut verträgt und ihn mit Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen versorgt.

Tipp: Achten Sie jedoch stets darauf, ausreichend zu trinken, da Ihr Körper bei Durchfällen auch viel Flüssigkeit verliert.

 

Langsch R., Zillessen E. (2009). Morbus Crohn - Colitis ulcerosa (2009): 213 Fragen und Antworten für Betroffene und ihre Angehörigen. Band 1 der GRVS-Schriftenreihe, Gesellschaft für Rehabilitation bei Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten, Pabst Science Publ.

 

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