Psoriasis-Arthritis und soziale Beziehungen

Psoriasis-Arthritis und soziale Beziehungen

Eine schmerzhafte chronische Erkrankung, die im schlimmsten Fall zu einer Behinderung führen kann, wirkt sich selbstverständlich auch auf das Sozialleben aus. Viele Betroffene schämen sich für ihre Haut und fühlen sich von der Schuppenflechte entstellt. Dazu kommt dann noch eine Versteifung der Gelenke, die mit starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen verbunden ist. Diese Veränderungen des eigenen Körpers zu akzeptieren, erfordert viel Arbeit an sich selbst. Nicht immer ist man dieser Art von Arbeit alleine gewachsen. Eine solide Partnerschaft, ein gutes Verhältnis zur eigenen Familie und gute Freunde können einem durch diese schwierigen Phasen helfen.
 

Unterstützung und Verständnis zeigen

Viele Betroffene ziehen sich jedoch aufgrund ihrer Erkrankung zurück und schämen sich für diese. Es ist daher für die Angehörigen wichtig, den Betroffenen möglichst viel Zeit zu widmen und ihnen ausreichend Gelegenheit zu geben, über ihre Erkrankung zu sprechen. Denn nichts hilft so sehr wie das Gefühl, verstanden zu werden.
 

Selbsthilfegruppen und Patientenorganisationen setzen sich für Betroffene ein

Eine besondere Art von Verständnis finden viele Betroffene auch in Selbsthilfegruppen und bei Patientenorganisationen, denn hier treffen sie auf Menschen, denen es genauso geht wie ihnen.
 

Tipp: Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Ihr Interesse, einer Selbsthilfegruppe beizutreten, er kann Ihnen mit Sicherheit eine Gruppe in Ihrer Nähe empfehlen. Weitere Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie auch bei der Österreichischen Rheumaliga.

 

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