Psoriasis und soziale Beziehungen

Psoriasis und soziale Beziehungen

Wenn der ganze Körper immer wieder von schmerzhaften Rötungen und schuppigen Hautstellen betroffen ist, leidet das Selbstbewusstsein darunter. Die Scham, den eigenen Körper zu zeigen, und das Gefühl, durch die Schuppenflechte entstellt zu sein, wird mit jedem Schub größer. Darunter leiden auch soziale, familiäre und vor allem sexuelle Beziehungen. Wenn ein Urlaub am See, körperliche Nähe oder sportliche Aktivitäten eingeschränkt werden (müssen), so geht dies zu Lasten der Lebenszufriedenheit.
 

Besonders belastend für Betroffene ist es, wenn Gesicht, Hals und Dekolleté oder aber die Hände von der Schuppenflechte betroffen sind. Viele Mitmenschen reagieren auf die geröteten, schuppenden Hautstellen mit abwertenden Blicken und distanzieren sich – dabei ist eine Schuppenflechte nicht ansteckend. Diese Reaktionen machen den Tag am Badesee, den Besuch im Fitnessstudio oder den Abend im Restaurant zu einem Spießrutenlauf für die Betroffenen.
 

Was bedeutet es wirklich an Psoriasis zu leiden?

Gesellschaftlich wird Schuppenflechte häufig ausschließlich als oberflächliche Erkrankung der Haut betrachtet. Was der Schmerz, die Veränderung der äußeren Schutzschicht, der Haut und auch die dadurch entgangenen Chancen und Momente jedoch wirklich für die Betroffenen bedeutet, ahnen viele nicht. Eine bessere gesundheitliche Versorgung, eine möglichst rasche Therapie und eine bessere gesellschaftliche Aufklärung über das Krankheitsbild können das Leben zum Positiven verändern.

 

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