Psoriasis am Arbeitsplatz

Psoriasis am Arbeitsplatz

Jeder von uns weiß, wie erfüllend das Arbeitsleben sein kann. Mit einer chronischen Erkrankung wie Psoriasis kommt es aber auch zu einer Beeinträchtigung des Berufslebens. Tritt die Schuppenflechte zum ersten Mal in der Schul- und Ausbildungszeit auf, so kann es zu vielen Fehlstunden kommen. Später im Arbeitsleben ist es für die Betroffenen ebenso schwierig, die chronische Erkrankung mit einem aktiven und erfolgreichen Berufsleben in Einklang zu bringen. Es ist daher ein zentrales Therapieziel, die Arbeitsfähigkeit der Betroffenen zu erhalten.
 

Probleme am Arbeitsplatz

Da sich bei vielen Patienten die Schübe besonders in Stresszeiten häufen, kommt es auch hier zu vielen Fehltagen, die je nach Beruf gravierende Auswirkungen haben können. Ebenso schämen sich viele Betroffene für die Hautveränderungen. Zu groß ist die Angst vor einer abwertenden oder negativen Reaktion des Gegenübers – was besonders bei Vorstellungsgesprächen ein Problem sein kann. Eine Herausforderung stellen auch Berufe mit viel Kundenkontakt da. Hier kann die Schuppenflechte dazu führen, dass eine berufliche Umorientierung notwendig ist.
 

Aktiver Schutz der Haut auch im Berufsalltag

Aber nicht nur Scham und gesellschaftliche Vorurteile erschweren jene aktive Teilhabe am Berufsleben, wie sie vor Ausbruch der Erkrankung möglich war. Kommt es im Rahmen der beruflichen Tätigkeit zu mechanischen Reizen der Haut (starke Reibung, vermehrtes Händewaschen etc.), so ist es das oberste Ziel, die Haut vor körperlich schädigenden Auswirkungen zu schützen. Daher kann es oftmals notwendig sein, im Job Handschuhe oder Schutzkleidung zu tragen. In sehr schweren Fällen sind die Betroffenen sogar arbeitsunfähig.

 

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